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Zukunft von Pfarrer Kativallu in unserer Pfarrei

Derzeit stellt das Bistum Münster die Verträge mit Priestern der Weltkirche neu auf. Was das mit Blick auf Pfarrer Silvaraju Kativallu bedeutet, dazu schreibt Pfarrer Christian Wölke:

In der Seelsorge des Bistums Münster arbeiten 176 Priester der Weltkirche. Allein im Offizialatsbezirk sind es 26. Die meisten kommen aus Indien, Osteuropa oder afrikanischen Staaten. Sie sind Priester eines Bistums oder einer Ordensgemeinschaft.

Das Bistum Münster kooperiert mit über 50 ausländischen Bistümern und Ordensgemeinschaften, die Priester der Weltkirche in das Bistum Münster entsenden. Die Anzahl dieser Kooperationspartner ist in den letzten Jahren so stark angewachsen, dass eine qualifizierte Begleitung immer schwerer fällt. Daher hat die Bistumsleitung entschieden, dieses System im kommenden Jahr neu zu überdenken. Beabsichtigt ist es dabei nicht, die Zahl der Priester der Weltkirche zu verringern, sondern die der Kooperationspartner.

Bis auf weiteres werden daher mit einzelnen Diözesen in Indien oder Ordensgemeinschaften statt der üblichen fünfjährigen nur einjährige Vertragsverlängerungen vereinbart. Betroffen von dieser Entscheidung sind jetzt mehrere indische Priester aus der Erzdiözese Hyderabad, darunter auch Pfarrer Silvaraju Kativallu, deren fünfjährige Einsatzzeit Ende dieses Jahres abläuft.

Anfang 2013 war Pfarrer Kativallu nach Deutschland gekommen. Den Dienst in Steinfeld und Holdorf hatte er nach seinen Deutschkursen in Dingden Ende Juni 2013 angetreten. Sein Vertrag wurde jetzt bis zum 31.12.2018 verlängert.

Genauso wie das Bischöflich Münstersche Offizialat in Vechta schätze ich Pfarrer Kativallu und seine seelsorgliche Arbeit sehr. Daher würden wir es ausdrücklich begrüßen, wenn es der Entscheidungsprozess im kommenden Jahr ermöglicht, den Vertrag mit ihm über das Jahr 2018 hinaus zu verlängern. Das habe ich vor fast zwei Wochen in einem Gespräch mit Herrn Offizialatsrat Msgr. Winter und Herrn Hölters  sehr deutlich angemeldet. Wir wollen Pfarrer Kativallu langfristig behalten.

Christian Wölke