Im Jahre 1827 erhielt das Kirchspiel Holdorf, zu dem seit seiner Entstehung auch die Bauernschaft Handorf gehörte, durch den Oldenburger Herzog Peter Friedrich Ludwig die Selbständigkeit und wurde aus dem Kirchspiel Damme ausgepfarrt. 

 

Die Handorfer Katholiken gingen bis zum Bau der Kirche in Holdorf, die am 18. März 1858 eingeweiht wurde, weiterhin nach Damme, erst danach zum Teil nach Holdorf. 

Als in den Jahren 1953-1958 die ursprüngliche Bergarbeitersiedlung Langenberg in der Ortschaft Handorf entstand und damit die Bevölkerungszahl in diesem Ortsteil laufend anstieg, wurde 1957 an der Gartenstraße ein Kindergarten errichtet, in dem an Sonn- und Feiertagen durch Aufstellen von Bänken und eines Altares ein sakraler Raum für den Gottesdienst geschaffen wurde. Bald konnte diese Notkirche die zahlreichen Besucher nicht mehr fassen; deshalb plante die katholische Pfarrgemeinde in Holdorf bereits im Jahr 1960 den Bau einer eigenen Kirche im Bereich zwischen der Bauernschaft Handorf und der Siedlung Langenberg. Der Bauer Heinrich Többe-Bultmann stiftete hierfür an der Straße nach Steinfeld den notwendigen Bauplatz. So konnte bereits ein Jahr später der Grundstein für die Kirche gelegt werden. Am 23. Mai 1963 fand die feierliche Benediktion (Segnung) des von dem Dammer Architekten Hans Büld entworfenen Baus durch den Bischöflichen Offizial Grafenhorst statt. Im gleichen Jahr wurde Handorf-Langenberg mit bischöflicher Genehmigung ein eigener Seelsorgebezirk, mit dessen Verwaltung der Holdorfer Vikar Felix Graf von Merveldt beauftragt wurde. Im Frühjahr 1965 wurde dann mit dem Bau eines Pfarrheimes, das den Namen Barbaraheim erhielt, begonnen. Noch im gleichen Jahr, am 12. Dezember 1965, konnte es eingeweiht werden.Ambo in der Kirche St. Barbara

In der Zeit von Juli 1969 bis zum April 1971 war Günter Aschern Pfarrrektor der hiesigen Gemeinde.  

Da die Barbarakirche 1963 nur eingesegnet worden war, wurde am 4. Juli 1971 die feierliche Konsekration (Weihe) durch Weihbischof Böggering nachgeholt.

Einen besonderen Höhepunkt im Geschehen der jungen Pfarrgemeinde bildete die Erhebung des Seelsorgebezirks zur Selbstständigkeit und die Abtrennung von der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Holdorf am 15. September 1976 durch Bischof Tenhumberg. Zwei Monate später wurde Engelbert Scheve zum Pfarrer ernannt und am 21. November 1976 in sein Amt eingeführt.

Am 31.08.1998 wurde Pfarrer Engelbert Scheve in den Ruhestand verabschiedet. Vom 01.11.1998 bis zum 21.12.2002 war Pfarrer Stefan Jürgens als Pfarrverwalter für die Pfarrgemeinde St. Barbara zuständig. Vom 21.12.2002 bis August 2004 war Pfarrer Albert Holzenkamp, Pfarrer von St. Peter und Paul in Holdorf, Seelsorger der Pfarrgemeinde St. Barbara. Seit dem 22.08.2004 ist Pfarrer Michael Kenkel Pfarrer der Seelsorgeeinheit Holdorf / Handorf-Langenberg. Am 29.06.2010 fusioniert die St. Barbara Handorf-Langenberg mit St. Peter und Paul Holdorf.
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