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auf der Gemeindeseite St. Bonaventura, Mühlen

 

Geschichte St. Bonaventura

 

Im Februar 1908 beauftragte der Provinzial der Sächsichen Franziskanerprovinz den Bruder Quintilian Borren, im Oldenburger Land einen geeigneten Ort für eine Niederlassung zu suchen. Nach der Besichtigung verschiedener Orte schlug der Offizial Grobmeyer in Vechta den Franziskanern Mühlen als Standort vor. So wurden die Franziskaner nach Mühlen geschickt, um einen geeigneten Platz für das Kloster und die Kirche ausfindig zu machen. Trotz des Widerstandes des Pfarrers in Steinfeld ließen sich die Franziskaner, von der Mühler Bevölkerung freudig begrüßt, dort nieder. Unter der Leitung von Bruder Quintilian - er war Architekt - begannen sie 1908 mit dem Bau eines kleines Klosters. Daraufhin erfolgten die ersten Arbeiten zum Bau einer Kirche.

 

Bonaventura Kirche 

Am 19.03.1909 konnte bereits der Grundstein gesetzt werden. Am 21. Dezember des gleichen Jahres wurde das fertiggestellte Gotteshaus unter großer Beteiligung der Bevölkerung benediziert. Seitdem wird in der Kirche die Hl. Messe gefeiert. Am 20. Oktober 1910 wurde die Kirche ein einem feierlichen Gottesdienst durch Weihbischof Eberhard Illigens, Münster, konsekriert.



Die Kirche und die Pfarrgemeinde St. Bonaventura wird von den Franziskanern betreut. Zur Zeit wohnen drei Franziskaner im Jahre 2007 neu gebauten Haus hinter der Kirche. Die Gemeinschaft versieht regelmäßig Seelsorgearbeiten in den umliegenden Gemeinden.

 

Bonaventura Patres


(von links) Pfarrer Pater Wolfgang
Jurowski, Pater Rudolf und Pater Gisbert Preuß


Am 27. April 2008 feierten die Franziskaner mit der Gemeinde St. Bonaventura und allen Gästen das 100-jährige Jubiläum ihres Klosters. Im Jahre 2010 folgten dann die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Kirche.

Alle Fotos zur Geschichte von St. Bonaventura von Bernhard Ahrnsen.