Eucharistie

Das Abendmahl (auch Eucharistie, Herrenmahl, Altarsakrament, Brotbrechen oder Gedächtnismahl genannt) ist eine Handlung im Rahmen eines christlichen Gottesdienstes, die an das heilvolle Sterben Jesu Christi erinnert und dieses vergegenwärtigt.

Es geht auf das letzte feierliche Mahl Jesus von Nazarets mit seinen zwölf erstberufenen Jüngern (Aposteln) am Vorabend seines Todes zurück (gefeiert am Gründonnerstag) und gehört mit der Taufe zu den für fast alle christlichen Kirchen wesentlichen gottesdienstlichen Handlungen. Dabei ist Jesus Christus laut jeweiligem Glauben in der von ihm gegebenen Gemeinschaft, in seinem Wort, im Glauben an ihn, in den verteilten Gaben Brot und Wein gegenwärtig. Die Weise dieser Gegenwart ist unter den christlichen Konfessionen umstritten.
 
Wir Katholiken glauben, dass Jesus Christus leibhaftig zugegen ist in der Heiligen Kommunion. Wenn wir den Leib oder das Blut Christi in uns aufnehmen (kommunizieren) nehmen wir Gott selbst in unseren Körper auf. Dementsprechend ehrfürchtig feiern wir dieses Sakrament. Ein katholischer Christ kann jeden Tag die Heilige Kommunion empfangen. Wenn er seiner Sonntagspflicht nachgeht und die Messe besucht, sollte er die Kommunion empfangen, braucht es aber nicht. Mindestens einmal im Jahr, dann in der österlichen Zeit, muss er die Heilige Kommunion empfangen.