Die Palmölproduktion führt zu großflächiger Abholzung tropischer Regenwälder und zum Verlust wertvoller Lebensräume. Dadurch sinkt die Artenvielfalt, bedrohte Tierarten wie der Orang-Utan verlieren ihren Lebensraum. Zusätzlich setzen brennende Torfböden große Mengen CO₂ und Methan frei und verstärken so den Klimawandel.
Auch Emissionen aus Düngemitteln, Transport und Verarbeitung tragen zur Klimabelastung bei. Palmöl hat den höchsten CO₂-Fußabdruck unter den Agrarprodukten. Brandrodungen verursachen regionale Luftverschmutzung, etwa in Singapur, und Gesundheitsprobleme. Außerdem führt der Anbau zu Gewässerbelastung, Erosion und Überschwemmungen. Palmöl steckt in vielen Lebensmitteln, Wasch-, Kosmetik- und Hygieneprodukten.
Um den Verbrauch zu senken, hilft: frisch kochen und backen, auf Bio-Siegel achten, Kosmetik und Waschmittel prüfen (z. B. mit CodeCheck), weniger tierische Produkte konsumieren sowie bewusst einkaufen und Verschwendung vermeiden. Auch Engagement gegenüber Unternehmen und Politik kann zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.
